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Gasheizung 2026: Darf man noch eine Gasheizung einbauen?

  • Autorenbild: Dorian Harmdierks
    Dorian Harmdierks
  • vor 6 Tagen
  • 11 Min. Lesezeit

Gasheizung im Keller mit Gaszähler und Heizungsrohren – typische Heiztechnik in Bestandsgebäuden im Kontext des Heizungsgesetzes

Gasheizung 2026 – Kurz erklärt

Ja, Gasheizungen dürfen weiterhin eingebaut werden, vor allem in Bestandsgebäuden. Allerdings verändern steigende CO₂-Kosten und gesetzliche Vorgaben die langfristigen Rahmenbedingungen.

Darf man 2026 noch eine Gasheizung einbauen – oder steht ein Verbot kurz bevor? Kaum ein Thema rund um das Heizungsgesetz sorgt derzeit für so viel Verunsicherung wie die Zukunft der Gasheizung.


Viele Eigentümer hören Schlagzeilen über steigende CO₂-Preise, neue Vorgaben im Gebäudeenergiegesetz (GEG) oder mögliche politische Reformen. Gleichzeitig stellen sich ganz praktische Fragen: Darf ich meine Gasheizung weiter betreiben? Ist der Einbau einer neuen Anlage noch erlaubt? Und lohnt sich eine Gasheizung wirtschaftlich überhaupt noch?


Tatsächlich ist die Rechtslage differenzierter, als viele Berichte vermuten lassen. Gasheizungen sind nicht pauschal verboten – gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren deutlich verändert. In diesem Beitrag erklären wir verständlich und auf Basis der aktuellen Gesetzeslage:


  1. ob der Einbau einer Gasheizung 2026 noch erlaubt ist,

  2. welche Regeln für Bestandsgebäude und

  3. Neubauten gelten,

  4. was mit der Gasheizung ab 2029 passiert,

  5. welche Rolle CO₂-Preis und Förderpolitik spielen,

  6. ob sich eine Gasheizung noch lohnt und

  7. welche Heizsysteme langfristig sinnvoll sein können.



Wer sich mit der aktuellen Entwicklung rund um das Gebäudeenergiegesetz beschäftigen möchte, findet außerdem im Beitrag zum Heizungsgesetz – aktueller Stand eine ausführliche Einordnung der politischen und rechtlichen Situation.





  1. Gasheizung – aktueller Stand der Gesetzgebung

Infografik zum Heizungsgesetz: Unterschied zwischen bestehenden Gasheizungen und neuen Heizsystemen mit erneuerbaren Energien
Bestehende Gasheizungen dürfen weiterhin betrieben werden – neue Heizsysteme müssen stärker auf erneuerbare Energien setzen.

Die Frage, ob eine Gasheizung noch erlaubt ist, beschäftigt aktuell viele Eigentümer. Hintergrund ist vor allem die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), die häufig als „Heizungsgesetz“ bezeichnet wird.


Wichtig ist zunächst: Ein pauschales Verbot von Gasheizungen gibt es derzeit nicht.

Bestehende Gasheizungen dürfen weiterhin betrieben werden, solange sie funktionstüchtig sind. Eigentümer müssen ihre Anlage also nicht automatisch austauschen, nur weil sich die Gesetzgebung verändert hat. Erst bei bestimmten Altanlagen oder im Fall eines Defekts kann ein Austausch relevant werden.


Auch der Einbau neuer Gasheizungen ist grundsätzlich weiterhin möglich – allerdings unter veränderten Rahmenbedingungen. Das Gebäudeenergiegesetz verfolgt das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien im Wärmesektor schrittweise zu erhöhen. Deshalb müssen neue Heizungen langfristig so ausgelegt sein, dass sie einen hohen Anteil erneuerbarer Energien nutzen können.


Gleichzeitig spielen weitere Faktoren eine Rolle, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten. Dazu gehören unter anderem steigende CO₂- Kosten für fossile Brennstoffe sowie mögliche Veränderungen der Förderprogramme.





  1. Was gilt für Bestandsgebäude


Für viele Eigentümer ist die wichtigste Frage: Was bedeutet das Heizungsgesetz konkret für bestehende Häuser?


Übersicht zum Gebäudeenergiegesetz: Weiterbetrieb von Gasheizungen, Austauschpflicht alter Heizkessel und Regeln für Neuinstallationen
Das Heizungsgesetz unterscheidet zwischen Weiterbetrieb bestehender Heizungen, Austauschpflichten und Anforderungen bei neuen Anlagen.


Grundsätzlich gilt: Eine funktionierende Gasheizung darf weiterhin betrieben werden. Das Gebäudeenergiegesetz verpflichtet Eigentümer nicht dazu, ihre bestehende Anlage sofort auszutauschen. Solange eine Heizung technisch funktioniert und die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, darf sie weiter genutzt werden.


Eine Austauschpflicht besteht nur in bestimmten Fällen. Betroffen sind vor allem sehr alte Heizkessel – insbesondere sogenannte Konstanttemperaturkessel, die älter als 30 Jahre sind. Für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser gelten dabei häufig Ausnahmen.


Anders sieht es aus, wenn eine Heizung vollständig ersetzt werden muss, zum Beispiel nach einem Defekt oder im Rahmen einer größeren Modernisierung. In diesem Fall greifen die aktuellen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes. Neue Heizsysteme sollen langfristig einen hohen Anteil erneuerbarer Energien nutzen.


Für Eigentümer bedeutet das: Der reine Weiterbetrieb einer bestehenden Gasheizung ist in vielen Fällen weiterhin möglich. Bei einem Austausch oder einer Neuinstallation sollte jedoch genau geprüft werden, welche gesetzlichen Anforderungen gelten und welche Heizlösung langfristig sinnvoll ist.


Wer sich unsicher ist, welche Auswirkungen energetische Anforderungen auf eine Immobilie haben können, sollte diese Frage auch im Zusammenhang mit dem Immobilienwert betrachten – insbesondere wenn ein Verkauf mittelfristig geplant ist.





  1. Gasheizung im Neubau


Modernes Mehrfamilienhaus als Beispiel für energieeffiziente Gebäude im Kontext neuer Heizsysteme und des Heizungsgesetzes

Im Neubau gelten strengere Anforderungen als bei bestehenden Gebäuden. Hintergrund ist das Ziel des Gebäudeenergiegesetzes, den Anteil erneuerbarer Energien im Gebäudesektor schrittweise zu erhöhen.


Grundsätzlich müssen neu eingebaute Heizungen in Neubauten so ausgelegt sein, dass sie zu einem großen Teil mit erneuerbaren Energien betrieben werden können.



Häufig wird dabei von der sogenannten 65-Prozent-Regel gesprochen. Sie bedeutet, dass neue Heizsysteme überwiegend auf erneuerbaren Energien basieren sollen. In der Praxis führt das dazu, dass im Neubau häufig andere Heizsysteme eingesetzt werden, zum Beispiel:


  • Wärmepumpen

  • Fernwärme oder Nahwärme

  • Hybridlösungen mit erneuerbaren Energien

  • Biomasseheizungen


Eine klassische Gasheizung spielt im Neubau deshalb nur noch eine untergeordnete Rolle. Selbst wenn sie technisch möglich wäre, erfüllen viele fossile Systeme die Anforderungen an erneuerbare Energien nicht ohne zusätzliche Lösungen. Für Bauherren bedeutet das: Die Heizungsfrage muss bereits früh in der Planung berücksichtigt werden. Die Wahl des Heizsystems ist eng mit Energieeffizienz, Baukonzept und langfristigen Betriebskosten verbunden.



Gasheizung im Neubau: Herausforderungen und Alternativen

Infografik zur 65-Prozent-Regel im Gebäudeenergiegesetz mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz
Die sogenannte 65-Prozent-Regel soll sicherstellen, dass neue Heizungen überwiegend mit erneuerbaren Energien betrieben werden.


Während im Neubau also strengere Vorgaben gelten, ist die Situation im Gebäudebestand deutlich flexibler. Genau deshalb unterscheiden sich die gesetzlichen Anforderungen je nach Gebäudeart teilweise erheblich.





  1. Was passiert mit Gasheizungen ab 2029?


Die Frage nach der Zukunft von Gasheizungen wird häufig mit dem Jahr 2029 verknüpft. Viele Eigentümer fragen sich deshalb, ob ab diesem Zeitpunkt ein Verbot für Gasheizungen gilt oder bestehende Anlagen ersetzt werden müssen. Ein pauschales Verbot von Gasheizungen ab 2029 gibt es jedoch nicht. Bestehende Heizungen dürfen weiterhin betrieben werden, solange sie funktionstüchtig sind und die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.


Allerdings verändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Ein wichtiger Faktor ist die schrittweise steigende CO₂-Bepreisung für fossile Energieträger. Sie führt dazu, dass das Heizen mit Erdgas oder Heizöl langfristig teurer werden kann.

Parallel dazu verfolgt die Energiepolitik das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien im Gebäudesektor weiter zu erhöhen. Neue Heizsysteme sollen deshalb zunehmend auf Technologien setzen, die ohne fossile Brennstoffe auskommen oder diese zumindest deutlich reduzieren.


Für Eigentümer bedeutet das: Eine Gasheizung ist heute noch möglich, die langfristige Entwicklung geht jedoch in Richtung erneuerbarer Heizsysteme. Wer vor einer größeren Investitionsentscheidung steht, sollte deshalb nicht nur die aktuelle Gesetzeslage betrachten, sondern auch zukünftige Kostenentwicklungen und technische Alternativen berücksichtigen.

Gerade bei älteren Gebäuden stellt sich dabei häufig die Frage, welche Heizlösung langfristig sinnvoll ist und welche Auswirkungen Modernisierungen auf den Immobilienwert haben können.


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  1. Kostenentwicklung durch CO₂-Preis


Neben der gesetzlichen Regulierung spielt ein weiterer Faktor eine immer größere Rolle: der CO₂-Preis. Er soll dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und fossile Energieträger langfristig weniger attraktiv zu machen. Für Heizungen bedeutet das konkret: Wer mit Erdgas oder Heizöl heizt, zahlt zusätzlich zum eigentlichen Energiepreis eine CO₂-Abgabe.


Vergleich fossiler Brennstoffe und erneuerbarer Energien mit Blick auf CO₂-Kosten beim Heizen
Steigende CO₂-Kosten können fossile Heizsysteme langfristig teurer machen als Heizungen mit erneuerbaren Energien.

Diese Abgabe wird schrittweise erhöht und wirkt sich direkt auf die Heizkosten aus. Je höher der CO₂-Preis steigt, desto teurer wird das Heizen mit fossilen Brennstoffen. Dadurch verändern sich langfristig auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschiedener Heizsysteme. Während Gas- oder Ölheizungen stärker von steigenden CO₂-Kosten betroffen sind, fallen diese Zusatzkosten bei Heizsystemen mit erneuerbaren Energien deutlich geringer aus oder entfallen ganz.



Die Grafik zeigt, wie sich der steigende CO₂-Preis zwischen 2021 und 2025 auf die zusätzlichen Heizkosten bei Öl- und Gasheizungen auswirkt. Grundlage ist eine durchschnittliche 70-m²-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Deutlich wird, dass die jährlichen Mehrkosten durch die CO₂-Abgabe kontinuierlich steigen.


Beim Heizen mit Öl erhöhen sich die zusätzlichen Kosten von rund 82 € im Jahr 2021 auf etwa 180 € im Jahr 2025. Auch beim Heizen mit Erdgas zeigt sich eine deutliche Steigerung: Hier wachsen die Mehrkosten im gleichen Zeitraum von etwa 58 € auf rund 125 € pro Jahr.


Die Grafik verdeutlicht damit, dass fossile Heizsysteme durch den steigenden CO₂-Preis zunehmend teurer werden und die laufenden Heizkosten langfristig stärker belasten können.



Für Eigentümer ist dieser Aspekt besonders wichtig, wenn eine neue Heizungsanlage geplant wird. Denn eine Heizungsentscheidung wirkt sich oft über mehrere Jahrzehnte auf die Betriebskosten einer Immobilie aus. Neben den Anschaffungskosten sollten daher auch zukünftige Energiepreise und mögliche politische Entwicklungen berücksichtigt werden.


Gerade deshalb lohnt es sich, verschiedene Heizsysteme nicht nur unter technischen Gesichtspunkten zu vergleichen, sondern auch im Hinblick auf langfristige Kosten und Energiepreise.





  1. Lohnt sich eine Gasheizung noch?


Ob sich eine Gasheizung heute noch lohnt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Entscheidung hängt stark von der jeweiligen Immobilie, dem energetischen Zustand des Gebäudes und den individuellen Rahmenbedingungen ab. In vielen bestehenden Gebäuden kann eine Gasheizung weiterhin eine praktikable Lösung sein – insbesondere dann, wenn bereits eine Gasinfrastruktur vorhanden ist und größere bauliche Veränderungen vermieden werden sollen. Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren deutlich verändert.


Zum einen spielen langfristige Betriebskosten eine immer größere Rolle. Durch die CO₂-Bepreisung können fossile Brennstoffe wie Erdgas perspektivisch teurer werden. Zum anderen fördern staatliche Programme vor allem Heizsysteme, die erneuerbare Energien nutzen. Deshalb sollte die Entscheidung für ein Heizsystem heute nicht nur auf Basis der aktuellen Anschaffungskosten getroffen werden. Wichtiger ist eine langfristige Betrachtung über die gesamte Lebensdauer der Anlage hinweg.


Wer über eine neue Heizung nachdenkt, sollte deshalb verschiedene Fragen berücksichtigen:


  • Wie hoch sind die zukünftigen Betriebskosten?

  • Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

  • Welche technischen Voraussetzungen hat das Gebäude?

  • Wie wirkt sich eine Heizungsmodernisierung auf den Immobilienwert aus?


Gerade bei älteren Häusern kann eine energetische Modernisierung langfristig sinnvoll sein – nicht nur im Hinblick auf Energieverbrauch und Betriebskosten, sondern auch auf die Attraktivität der Immobilie am Markt.


Welche Heizlösung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt letztlich immer von der individuellen Situation des Gebäudes ab. Deshalb lohnt sich eine sorgfältige Planung, bevor eine langfristige Investitionsentscheidung getroffen wird.


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  1. Heizsysteme im Überblick


Wer sich mit einer neuen Heizungsanlage beschäftigt, steht heute vor einer großen Auswahl unterschiedlicher Technologien. Neben klassischen Heizsystemen wie Öl- oder Gasheizungen spielen zunehmend auch Lösungen mit erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle. Viele Eigentümer stellen sich deshalb die Frage: Welche Heizung ist aktuell erlaubt und welche Heizlösung lohnt sich langfristig?


Ein direkter Vergleich der wichtigsten Heizsysteme hilft dabei, die Unterschiede besser zu verstehen. In der folgenden Übersicht werden die gängigsten Heiztechnologien – darunter Ölheizung, Gasheizung, Wärmepumpe, Fernwärme, Biomasseheizung, Hybridheizung – gegenübergestellt. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Funktionsweise, Vorteile und mögliche Nachteile der jeweiligen Systeme.


Gerade im Zusammenhang mit dem Heizungsgesetz und den aktuellen gesetzlichen Vorgaben ist es sinnvoll, verschiedene Heizsysteme nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich miteinander zu vergleichen.


Heizsystem

Funktionsweise

Vorteile

Nachteile

Ölheizung

Verbrennt Heizöl zur Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser.

Bewährte Technik, unabhängig vom Gasnetz, oft hohe Heizleistung.

Fossiler Brennstoff, steigende CO₂-Kosten, langfristig sinkende Bedeutung im Neubau.

Gasheizung

Nutzt Erdgas zur Wärmeerzeugung in einem Heizkessel oder einer Brennwerttherme.

Relativ geringe Anschaffungskosten, platzsparende Technik, weit verbreitet.

Abhängigkeit von fossilem Brennstoff, steigende CO₂-Bepreisung, langfristig unsichere Kostenentwicklung.

Wärmepumpe

Nutzt Umweltenergie aus Luft, Wasser oder Erdreich und wandelt sie in Heizwärme um.

Sehr effizient, niedrige Betriebskosten bei guter Dämmung, staatliche Förderungen möglich.

Höhere Anschaffungskosten, Effizienz abhängig vom Gebäudezustand.

Fernwärme

Wärme wird zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz an Gebäude verteilt.

Kein eigener Heizkessel notwendig, geringer Wartungsaufwand, häufig klimafreundlich.

Abhängigkeit vom lokalen Wärmenetz, nicht überall verfügbar.

Biomasseheizung (z. B. Pellets)

Verbrennt nachwachsende Rohstoffe wie Holzpellets oder Hackschnitzel zur Wärmeerzeugung.

Erneuerbarer Brennstoff, relativ stabile Brennstoffpreise.

Lagerraum erforderlich, höhere Anschaffungskosten als klassische Heizungen.

Hybridheizung

Kombination aus zwei Heizsystemen, z. B. Gasheizung mit Wärmepumpe oder Solarthermie.

Flexibel, Nutzung erneuerbarer Energien möglich, höhere Effizienz.

Komplexere Technik, höhere Investitionskosten.


Welche Heizlösung langfristig sinnvoll ist, hängt stark vom Gebäudezustand, der vorhandenen Infrastruktur und den individuellen Investitionsmöglichkeiten ab.





Fazit: Welche Heizung ist 2026 am sinnvollsten?


Welche Heizung langfristig die beste Lösung ist, hängt stark vom jeweiligen Gebäude und den individuellen Rahmenbedingungen ab. Faktoren wie Gebäudedämmung, vorhandene Infrastruktur, Investitionskosten und zukünftige Energiepreise spielen dabei eine wichtige Rolle.


In vielen Neubauten kommen heute vor allem Wärmepumpen zum Einsatz, da sie effizient arbeiten und erneuerbare Energie nutzen. In bestehenden Gebäuden kann die Situation jedoch anders aussehen. Hier kann es je nach Gebäudetyp sinnvoll sein, verschiedene Heizsysteme miteinander zu vergleichen oder hybride Lösungen zu prüfen.


Auch wirtschaftliche Aspekte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Steigende CO₂-Kosten für fossile Brennstoffe sowie Förderprogramme für erneuerbare Energien verändern langfristig die Kostenstruktur verschiedener Heizsysteme.


Eine pauschale Empfehlung gibt es daher nicht. Entscheidend ist immer eine individuelle Betrachtung der Immobilie und der langfristigen Ziele des Eigentümers. Wer eine neue Heizung plant, sollte deshalb nicht nur die aktuelle Gesetzeslage berücksichtigen, sondern auch zukünftige Entwicklungen im Energiemarkt und mögliche Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude.





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FAQs - Häufig gestellte Fragen zum Thema Gasheizungen und Heizsysteme



1) Darf man 2026 noch eine Gasheizung einbauen?

Ja, grundsätzlich ist der Einbau einer Gasheizung weiterhin möglich – insbesondere in Bestandsgebäuden. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verbietet fossile Heizsysteme nicht pauschal. Allerdings sollen neue Heizungen langfristig stärker auf erneuerbare Energien ausgerichtet werden. Deshalb müssen neue Systeme bestimmte Anforderungen erfüllen oder perspektivisch mit erneuerbaren Energien kombiniert werden können. Zusätzlich können steigende CO₂-Kosten und zukünftige gesetzliche Änderungen die Wirtschaftlichkeit fossiler Heizsysteme beeinflussen.



2) Wird die Gasheizung in Deutschland verboten?

Ein generelles Verbot von Gasheizungen gibt es aktuell nicht. Bestehende Heizungen dürfen weiterhin betrieben werden, solange sie funktionstüchtig sind und den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Energiepolitik verfolgt jedoch das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien im Wärmesektor zu erhöhen. Dadurch kann die Bedeutung fossiler Heizsysteme langfristig sinken. Eigentümer sollten deshalb nicht nur die aktuelle Gesetzeslage berücksichtigen, sondern auch zukünftige Kostenentwicklungen und technische Alternativen im Blick behalten.



3) Muss ich meine Gasheizung austauschen?

Nein, eine funktionierende Gasheizung muss grundsätzlich nicht sofort ausgetauscht werden. Das Gebäudeenergiegesetz verpflichtet Eigentümer nur in bestimmten Fällen zum Austausch – beispielsweise bei sehr alten Konstanttemperaturkesseln, die älter als 30 Jahre sind. Für selbst bewohnte Ein- und Zweifamilienhäuser gelten zudem häufig Ausnahmen. Erst bei einem Defekt oder im Rahmen größerer Modernisierungsmaßnahmen können neue Anforderungen greifen.



4) Welche Heizung ist laut Gesetz erlaubt?

Grundsätzlich sind mehrere Heizsysteme weiterhin erlaubt. Dazu gehören Wärmepumpen, Fernwärme, Biomasseheizungen, Hybridheizungen und unter bestimmten Voraussetzungen auch Gasheizungen. Entscheidend ist, dass neue Heizsysteme langfristig einen hohen Anteil erneuerbarer Energien nutzen können. Welche Heizlösung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt stark vom Gebäude, der vorhandenen Infrastruktur und den individuellen Rahmenbedingungen ab.



5) Was bedeutet die 65-Prozent-Regel beim Heizungsgesetz?

Die sogenannte 65-Prozent-Regel besagt, dass neu eingebaute Heizungen langfristig überwiegend mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen. Ziel dieser Regelung ist es, den Einsatz fossiler Brennstoffe im Gebäudesektor schrittweise zu reduzieren. In der Praxis betrifft diese Vorgabe vor allem neu installierte Heizsysteme und Neubauten.



6) Welche Heizsysteme gelten aktuell als besonders zukunftssicher?

Heizsysteme, die erneuerbare Energien nutzen, gelten derzeit als besonders zukunftsfähig. Dazu gehören vor allem Wärmepumpen, Fernwärme, Biomasseheizungen sowie bestimmte Hybridlösungen. Diese Technologien sind weniger von steigenden CO₂-Kosten betroffen und werden häufig durch staatliche Programme unterstützt.



7) Wie wirkt sich der CO₂-Preis auf Heizkosten aus?

Der CO₂-Preis verteuert fossile Energieträger wie Erdgas und Heizöl schrittweise. Dadurch können sich die laufenden Heizkosten bei fossilen Heizsystemen langfristig erhöhen. Heizsysteme mit erneuerbaren Energien sind von dieser Entwicklung weniger betroffen.



8) Welche Heizung eignet sich für ältere Gebäude?

Bei älteren Gebäuden hängt die passende Heizlösung stark vom energetischen Zustand des Hauses ab. Während Wärmepumpen besonders effizient in gut gedämmten Gebäuden arbeiten, können in Bestandsgebäuden auch Hybridlösungen oder andere Heizsysteme sinnvoll sein. Entscheidend ist eine individuelle Betrachtung der Immobilie.



9) Wird die Wärmepumpe weiterhin gefördert?

Heizsysteme mit erneuerbaren Energien können weiterhin durch staatliche Förderprogramme unterstützt werden. Dazu zählen insbesondere Wärmepumpen oder bestimmte Hybridlösungen. Förderbedingungen können sich jedoch ändern und sollten vor einer Investitionsentscheidung geprüft werden.



10) Welche Heizung lohnt sich langfristig am meisten?

Welche Heizlösung langfristig wirtschaftlich ist, hängt von mehreren Faktoren ab – etwa vom Gebäudezustand, den Investitionskosten, möglichen Förderungen sowie zukünftigen Energiepreisen. Deshalb ist eine individuelle Betrachtung der Immobilie entscheidend.



11) Wird die Gasheizung in Deutschland verboten?

Nein, ein pauschales Verbot von Gasheizungen gibt es derzeit nicht. Bestehende Anlagen dürfen weiterhin betrieben werden, solange sie funktionstüchtig sind. Das Gebäudeenergiegesetz sieht jedoch vor, dass neue Heizungen langfristig stärker auf erneuerbare Energien ausgerichtet werden. Dadurch können fossile Heizsysteme in Zukunft wirtschaftlich und politisch an Bedeutung verlieren.



12) Welche Heizung ist laut Heizungsgesetz aktuell erlaubt?

Grundsätzlich sind mehrere Heizsysteme weiterhin erlaubt. Dazu zählen unter anderem Wärmepumpen, Fernwärme, Biomasseheizungen, Hybridheizungen und unter bestimmten Voraussetzungen auch Gasheizungen. Entscheidend ist, dass neue Heizsysteme langfristig einen hohen Anteil erneuerbarer Energien nutzen können und die gesetzlichen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes erfüllen.



13) Darf ich meine alte Heizung weiter betreiben?

Ja. Eine funktionierende Heizung darf grundsätzlich weiter betrieben werden. Das Gebäudeenergiegesetz verpflichtet Eigentümer nicht automatisch zum Austausch ihrer bestehenden Heizungsanlage. Austauschpflichten betreffen vor allem sehr alte Heizkessel bestimmter Bauarten. Erst bei einem Defekt oder bei größeren Modernisierungen können neue Anforderungen greifen.


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